|
Jury der Entente Florale gastierte in Münster / Wettbewerb steigert Engagement fürs Grüne Münster K Dr. Rüdiger Kirsten und seine Kollegen ahnten wohl schon bei ihrer Ankunft am Mittwoch, was ihnen in Münster so blühen sollte. Auf 15 abwechslungsreichen Stationen sollte die Jury der Entente Florale gestern die grüne Seite Münsters kennen lernen. Die Domstadt ist Teilnehmer am Bundeswettbewerb „Entente Florale – Unsere Stadt blüht auf“. MZ-Foto Brand „Bereits beim Hereinfahren haben wir bemerkt, was für eine grüne Stadt es ist“, sagte Kirsten. Und eine gefährliche obendrein – bei all den Radfahrern, wie er schmunzelnd anfügte. Kirsten ist Vorsitzender der achtköpfigen Jury der Entente Florale, die im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Entente Florale – Unsere Stadt blüht auf“ in der Domstadt gastierte. Denn auch Münster ist einer von insgesamt 15 Teilnehmern und wollte sich unter der Leitung des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz von seiner besten Seite präsentieren.
15 Stationen 15 Stationen standen auf der Tagesordnung. Dabei
ging es aus der Altstadt zunächst über die Promenade ins Kreuzviertel,
ehe es die Gruppe in den Wienburgpark oder die Kleingartenanlage Große
Dahlkamp verschlug. Und wie es sich für Münster gehört, durfte bei der
abwechslungsreichen Präsentation auch die stadttypische Leeze nicht
fehlen. Denn auf der Promenade mussten die Jury-Mitglieder kurzerhand
aufs Rad umsteigen. Nicht nur für Werner Hoffmann vom Deutschen Städte-
und Gemeindebund eine „interessante Erfahrung“. Auf ihrer Route
durch die Stadt entdeckten Kirsten & Co. neben den bekannten
Grünanlagen auch so manch kleines Paradies im Hinterhof. Besonders
beeindruckten die Jury-Mitglieder die historischen Wallanlagen. „In
vielen anderen Städten sind diese zugunsten von Büro- oder Wohnanlagen
aufgegeben worden“, sagte Kirsten. Gelegenheit, ein erstes
Zwischenfazit zu ziehen, bot sich auf einer kleinen Schifffahrt über
den Dortmund-Ems-Kanal in den Mittagsstunden. „Wir haben einen guten
ersten Eindruck“, so Kirsten. Worte, die vom Leiter des Amtes für
Grünflächen und Umweltschutz, Heiner Bruns wohlwollend zur Kenntnis
genommen wurden. „So ein Wettbewerb ist Ansporn für unsere Mannschaft
aber auch Verwaltung, Politik und den Bürger, die sich für das Grüne
der Stadt engagieren.“ Die Sieger-Städte werden am 8. August
im ZDF-Fernsehgarten in Mainz bekannt gegeben. Ihnen bietet sich die
Chance, am folgenden europäischen Wettbewerb teilzu- nehmen. K OBR |