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Freitag, 22. Juni 2007 |
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Die Entente-Florale-Jury sieht Münster von allen Seiten
Von Ralf Heimann Münster - Acht Stunden waren die zwölf Juroren unterwegs. Mit dem Bus, zu Fuß, mit dem Schiff und dem Fahrrad. Acht Stunden sind eine lange Zeit, aber es ist zu wenig Zeit, um eine Stadt zu zeigen. Deswegen sah die internationale Delegation beim Wettbewerb Entente Florale nur das, was die Stadt für das Beste hält. Vieles davon steht nicht erst seit gestern, sondern ist Folge einer klugen Planung in der Vergangenheit, sagte Stadtdirektor Hartwig Schultheiß. Ein Beispiel sei die Promenade: Andere Städte hätten ihre ehemaligen Wallanlagen planiert und zugebaut, Münster bekam eine Fahrrad Allee.
Die Jury sah den grünen Ring rund um die Stadt vom Rad aus. Am Hafen stieg die Gruppe auf das Schiff um und warf einen Blick auf den Kreativkai - das neue Stadtviertel, das langsam in die Stadt hineinwächst. Im Kleingarten Große Dahlkamp bekamen die ausländischen Fachleute eine Vorstellung von der enormen Bedeutung des Kleingartenwesens für Münster. An der Radstation seien die Juroren regelrecht " von den Socken gewesen" , sagte Umweltamtsleiter Heiner Bruns. Nur der letzte Programmpunkt, der missglückte etwas. Wofür allerdings niemand etwas konnte. Der Naturschutzbund, der Imkerverein und andere Gruppen hatten am Mühlenhof ihre Stände aufgebaut. Kurz bevor die Jury ankam, begann es in Strömen zu gießen. |
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