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Seihof-Teich: Kultur- und Heimatkreis krempelt die Ärmel hoch Von Claudia Bakker Münster-Roxel. Gabriele Sürig ist stolz auf "ihre" Roxeler. Und das kann sie auch sein, haben sich doch viele helfende Hände unter ihrer Ägide der Dorfverschönerung angenommen. Unter dem Dach des Heimat- und Kulturkreises betreut Sürig das "Teichprojekt" - will heißen" wir kümmern uns um den Seihof-Teich und wollen ihn am kommenden Samstag (8. April) neu bepflanzen". Der Pflanzaktion sind viele Stunden harter Arbeit vorausgegangen. Bäume mussten gefällt werden, Müll gesammelt und für die Region untypische Pflanzen entfernt werden. Hilfe gab es vom Nabu und dem Grünflächenamt Münster. "Die Umwelt-Experten haben uns viele nützliche Tipps gegeben", bedankt sich Sürig für die Unterstützung.
Noch mehr freut sie sich allerdings über die durchweg positive
Resonanz aus der Roxeler Bevölkerung: "Sogar Leute, die nicht selbst
mit anpacken können, bringen Kaffee und Kuchen für die Helfer."
Landjugend, "Die dicken Kinder von Landau" und unzählige Einzelpersonen
stellen sich Tag für Tag in den Dienst des Heimat- und Kulturkreises
und sorgen dafür,dass ein altes Stück Roxel wieder ins rechte Licht
gesetzt wird. "Wir wollen eine grüne Oase in der Ortsmitte schaffen",
beschreibt Sürig ihr Anliegen. Und dafür brauchen die Aktiven am
kommenden Samstag Hilfe. Im Rahmen der Aktion "Münster bekennt Farbe"
soll um 9.30 Uhr die Pflanzenwelt rund um den Seihof-Teich ein neues
Gesicht bekommen. Gebraucht werden Gartengeräte und viele fleißige
Helfer. "Kaffee, Brötchen und Kuchen sind natürlich auch gern gesehen",
zeigt Gabriele Sürig verschiedene Möglichkeiten des Einsatzes auf. In
den Boden gebracht werden sollen heimische Stauden, zum Teil von
ortsansässigen Gärtnereien gespendet und Pflanzen, die für die Zeit des
"Kahlschlags" ausgelagert wurden. "Wichtig ist uns, dass wir
ausschließlich Gewächse aus dieser Gegend verwenden", erklärt Sürig die
Auswahl. Mit der Pflanzaktion ist die Arbeit am Seihof-Teich
allerdings längst noch nicht vorbei. Mindestens bis 2013 wollen sich
die Naturliebhaber um das Gelände kümmern. Dann entscheidet die Stadt
nämlich wieder über die Nutzung der Fläche. Als Zukunftsprojekt hat
Gabriele Sürig bereits die Gestaltung des Pantaleonplatzes ins Auge
gefasst. |