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Enkeltochter klärt Kreisgärtnermeister über Blumen auf Meine erste Schallplatte: Das war eine Platte mit Volksliedern und meinem Lieblingslied „Die Post im Walde“. Mein erstes Auto: Ein beigefarbener Fiat Neckar. Ich habe mir das Geld selbst erspart und bin mit meinem Auto zur Meisterschule in Wolbeck – in meine heiß geliebte Schule – gefahren. Das Idol meiner Jugend: Das war Adolph Kolping und sein Werk. Seine Weisung, Familie ernst zu nehmen, junge Menschen für Tüchtigkeit im Beruf zu begeistern und als Christ zu leben – ich habe versucht, mein Leben danach auszurichten.
Mein Lieblingsort in Münster: Das ist die münsterländische
Parklandschaft und mein Garten, der jetzt in voller Blüte steht – bei
rund 500 gesetzten Blumenzwiebeln. Mein Traum vom Glück: Mir die
Gesundheit zu erhalten und die Sinne beisammen zu behalten. Glück ist
für mich meine Familie und mein gutes Zuhause. Was ich, wenn ich
Oberbürgermeister wäre, als Erstes verfügen würde: Ich würde der
Kampagne „Münster bekennt Farbe“ mehr Nachdruck verleihen, damit den
guten Beispielen noch viele weitere folgen. Worüber ich mich in
der letzten Woche am meisten geärgert habe: Über Entscheidungsträger,
die gut klingende Dinge sagen, es in der Praxis aber nicht
verwirklichen, vieles schönreden, aber nicht dazu stehen. Es ärgert
mich, wenn Reden und Handeln im politischen Bereich auseinander liegen. Worüber
ich lachen kann: Zurzeit über meine kleine Enkeltochter Lara. Die fährt
voll auf Opa ab und erklärt mir die schönen Dinge des Lebens. Darunter
Vögel, Fische und natürlich Blumen. |